Juli 8, 2020

Paradoxhound

Frei – Neutral – Unabhängig

Lieber on-Lein als off-Lein

Warum seinem Hund nichts gutes tun und die Flexi-Leine wegwerfen?

Mit Hundeleinen verhält es sich wie mit einem Kondom. Mit ist sicher aber ohne ist schöner. Ja, es gibt diese militanten Hundehalter, welche ihren Hund weder erziehen noch dirigieren aber stets der Meinung sind er müsse frei laufen. Zum Ärgernis aller anderen. Dieser Typ Hundehalter darf jetzt gerne empört Kommentare schreiben und seinen geistigen Stand bestätigen, oder einfach die Seite X`en und nie wieder kommen. Danke!

Für alle anderen führen wir hier nun einen Beitrag auf über Hundeleinen.

Der Gebrauch solch einer Leine hat den Grund zu jederzeit Sicherheit vermitteln zu können. Leinen helfen uns bei der Kommunikation und erleichtern die Führung des Hundes. Richtig benutzt, nimmt weder der Hund noch der Mensch die Leine als Hindernis da. Leinen geben uns die Möglichkeit zu korrigieren oder interagieren mit dem Hund. Leinen helfen uns auch im öffentlichen Umfeld, den Hund zu sichern. Dies ist äußerst ratsam in Bereichen mit viel Verkehr durch Mensch, Fahrrad oder Verkehr (Straße). Leinen helfen uns in einigen Fällen sogar, den Hund besser zu verstehen oder diesem folgen zu können.

Wie leicht zu erkennen ist, ergibt sich durch den Gebrauch solch einer Leine sehr viele Vorteile. Wir zählen hier jetzt nicht alle möglichen Fälle auf, da jeder Hundehalter dieses Instrument auf jeden Fall schon mal in Benutzung hatte. Das es wenige berücksichtigen, solch ein Hilfsmittel zu benutzen, ist leicht daran zu erkennen, dass wir stetig neue Hundehaltergesetze benötigen. Das schlechte Image der Hundehalter ist genau jenen zu verdanken, welche nicht in der Lage sind mit ihrem Hund verantwortungsvoll umzugehen.

Für jeden von uns mag der Gedanke des großen und freien Wolfes verführerisch sein. Doch wir haben erstens keine Wölfe an der Hand und zweitens ins es im Zusammenleben mit anderen Menschen nötig sich anzupassen und gegebenenfalls auch Rücksicht zu nehmen. Es gibt selbst in der Großstadt Berlin genügend Freilauf für Hunde, welche sogar extra gekennzeichnet sind. Probleme durch falsche Erziehung des Hundes zu verursachen und das Image noch weiter zu verschlechtern, ist einfach nur idiotisch und egoistisch.

Dem Hund schadet es nicht, an einer Leine kontrolliert zu laufen. Es tut ihm nicht weh und er vermisst weder ein Freiheitsgefühl, noch andere Hunde typischen Eigenschaften. Der Hund kann an der Leine genau das machen was wir von ihm erwarten. Gelassen und ruhig seine Runden drehen, mit uns zusammen ohne Auffällig zu werden oder eine Gefahrenquelle zu sein.


Basics – Halsband und Leine

Die passende Leine zu finden ist oft leichter als man denkt. Zu Anfang wählen wir ein schönes Halsband. Wir empfehlen ein Halsband aus Leder, welches etwas höher im Preis liegt. Leder ist unempfindlich und strapazierfähig. Es hält somit viele Jahre wenn es öfter gesäubert und gefettet wird. Für den kleinen Geldbeutel gibt es Halsbänder aus Kunstfaser. Wir wählen ein Halsband, was nicht zu dick und nicht zu dünn ist. Es sollte gut um den Hals des Hundes liegen und sich niemals komplett zuziehen können. Einige Halsbänder haben einen „Stopp“ eingearbeitet, damit diese nicht zur Strangulation (erwürgen) führen können. Wenn zwischen Halsband und Hals des Hundes zwei Finger passen, sitzt es ausreichend locker. Für aktivere Hunde oder Hunde die zerren an der Leine, empfiehlt es sich bis zur Hundeschule oder Trainer, das Halsband komplett anzulegen. Somit liegen diese direkt am Hals an und haben keinen Spielraum. Hier sei gesagt, dass es „IMMER!“ am Menschen liegt wie der Hund an der Leine läuft. Wir lassen hier auch keine Entschuldigungen zu. Euer Wunschhalsband sollte einen stabilen und festen Eindruck machen. Bitte achtet nicht auf Schickimicki oder BlingBling. Ihr wollte damit euren Hund führen und nicht auf der Modestraße zur Show laufen. ES muss zweckmäßig sein und in keinster Form, irgendein Modetrend da stellen.

Modisch gestaltete Halsbänder haben den Nachteil, dass die Applikationen stören können oder sogar den Umgang mit dem Hund erschweren.

Wir sind nun also soweit, die richtige Leine auszuwählen

Was macht nun solch eine Leine am Hund? Die Leine ist das VErbindungsstück zwischen ihrer Hand und dem Hals des Hundes (durch ein Halsband). Eine Leine ermöglichst es uns, Hunde zu dirigieren oder korrigieren, im öffentlichen Raum. Um dies zu verdeutlichen, nehmen wir den gängigen Leinenruck als Beispiel.
Der Hund führt eine nicht erwünschte Aktion ohne Zustimmung des Halters aus. Ein kurzes und leichtes Rucken an der Leine überträgt sich auf das Halsband uns somit auch auf den Hals des Hundes. Taktiler Reiz genannt. Durch diesen Leinenruck weiß der Hund (wenn richtig trainiert), dass er ein unerwünschtes Verhalten gezeigt hat und konzentriert sich wieder auf seinen Halter. In vielen Fällen folgt dann ein Hörzeichen oder Sichtzeichen für den Hund.

Auch das heranholen des Hundes in engen Passagen oder mit vielem Menschenverkehr ist eine Korrektur. Gut trainierte Hunde laufen mit druchhängender Leine, am Bein des Halters, auf Höhe ihrer Schulter jederzeit mit der Geschwinddigkeit des Hundehalters mit. Alles andere ist KEIN! erzogener Hund und sollte schnellstmöglich in Ordnung gebracht werden. Denn eine LEine ist nur so gut wie derjenige, welcher diese Hält.

Ständiges zuppeln und rucken an Leinen ist die Tagesordnung. Das führt nur dazu, dass Hunde für diesen taktilen Reiz unempfindlich werden und kaum noch korrigiert werden können. Probieren sie es doch selbst aus. Gehen sie mit ihrem Hund auf die Straße, lassen die Leine durchhängen und laufen sie los. Wir sind jetzt schon auf die tollen Videos gespannt, von denen 80% zu den „dümmsten Hundehaltern“ auf Youtube gehören würden.

Aufgrund des Versagens der Leinenführigkeit, werden in vielen Bezirken und Ländern Hunde nur noch mit Leinen erlaubt. So war zwar vorher schon an vielen Orten Leinenpflicht, doch das negitve Verhalten vieler Hundehalter führte dazu, dass es nun an mehreren Orten Leinenpflicht gibt.

Richtige Leine für richtige Hunde

Die gängiste Leine aufgrund von Bequemlichkeit ist die Flexileine. Dabei wird die Leine immer straff gehalten und beim Durchhängen wird diese sofort aufgerollt. Auch ein Stopp ist vorhanden, damit man den laufenden Hunde stoppen kann. Diese Stopps bedürfen eine extra Erwähnung.

Oft genug mussten wir zusehen, wie viel zu kleine Flexis für größere Hunde benutzt werden. Sollte bei dieser Konstellation der Hund gestopt werden, kann es passieren das der Stopp einfachbricht oder die Leine aus der Hand gerissen wird. Meist sind die Flexis viel zu dünn, sodass man mit einem zerreißen der Leine rechnen kann. Es gibt natürlich auch Flexis für große Hunde. Sieht nur äußerst dämlich aus, wenn man seinen Hund damit ausführt.

Grundlage dieser Leine ist es, dem Hundehalter das Gassilaufen zu erleichtern. Der Hund muss nicht neben einen laufen und die Leine rollt sich automatisch auf. Zur Not wird halt der Knopf gedrückt. So lernt der Hund der Mensch nichts, aber es ist sehr bequem.

Für die kleinen Qualzuchten kann man gerne solch eine Flexi benutzen. Dann passt es wenigtsens zum Gesamtbild der Quälerei.


Wer seinen Hund richtig führen möchte und auch jederzeit unter Kontrolle haben möchte, benötigt auch eine richtige Leine (Gesamt: L 200 cm, Ø 10 mm).

Es gibt im Handel 2 Meter Leinen mit Karabiner und Ringen zum Verstellen. Diese eigenen sich am Besten für größere Hunde und liegen zudem auch sehr gut in der Hand. Hier ein Beispiel:

  • Hochwertige Führleine für Hunde
  • Ideal für alle Sport-, Freizeit- und Outdoor-Aktivitäten
  • Besonders strapazierfähig: mit Polyamid-Kern, reißfest, dehnungsarm und scheuerbeständig
  • Witterungsbeständig: auch bei schlechtem Wetter einsetzbar
  • Angenehm weich: Tau mit akkurat verwebter Oberfläche aus Polyamid-Nylon, bietet eine angenehme Haptik
  • 3-fach verstellbar: drei Ringe ermöglichen eine individuelle Anpassung der Länge
  • Getestete Qualität: geprüfte Zugkraft bis zu 2,4 Tonnen
  • Pflegeleicht: abwaschbares Material
  • Attraktives Design: in kräftigem Petrol-blau, sauber verarbeitet
  • Hunter-Qualität: erfüllt höchste Ansprüche an Qualität, Funktionalität & Sicherheit
  • Farbe: petrol
  • Material:
    • Tau: Polyamid-Nylon mit reißfestem Polyamidkern
    • Ringe & Karabiner: vernickelter Stahl
    • Abnäher: Leder
  • Maße:
    • Gesamt: L 200 cm, Ø 10 mm
    • Verstellbarkeiten: ca. 113 cm / 134 cm / 175 cm“

Quelle: www.zooplus.de/shop/hunde/hundeleine

Für 20€ hat man alles bei der Hand was Halter und Hund brauchen. Somit ergibt sich maximale Sicherheit für Halter, Hund und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Warum seinem Hund nichts gutes tun und die Flexi-Leine wegwerfen?

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